Zeitzeichen

Titelseite Zeitzeichen Band 1 Band 1: Die Nationalgarde Zwettl, 1848-1851
Verfasser: Friedel Moll
Aus dem Inhalt: Die Nationalgarde, ein Kind der Revolution von 1848 – Zwettl und seine Bewohner im Jahr 1848 – Die Nationalgarde Zwettl – Die Mitglieder der Zwettler Nationalgarde – Bildlegenden, Anhang - Literatur 40 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Farbfotos

 

 

Titelseite Zeitzeichen Band 2 Band 2: Zur Geschichte des Propsteiberges
Verfasser: Mag. Thomas Kühtreiber und Mag. Roman Zehetmayer
Aus dem Inhalt:
Untersuchungsergebnisse Propsteikirche – Der Saalbau – Zur Geschichte der Burg und der Pfarre Zwettl – Zur Architektur des mittelalterlichen Pfarrhofes – Die Neuzeit – Die Bauphasen der Propstei anhand des Baubefundes (Die Propsteikirche, Der „Kasten", Der Keller, Anmerkungen zur neuzeitlichen Baugeschichte der Propstei) – Zusammenfassung – Marginalien – Bildlegenden 60 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Farbfotos

 

Titelseite Zeitzeichen Band 3 Band 3: Walther von der Vogelweide und das Waldviertel
Verfasser: Walter Klomfar
Aus dem Inhalt:
Der Mensch Walther von der Vogelweide: Stationen seines Lebens – Walther von der Vogelweide in den berühmten Liedersammelhandschriften – Suche nach der Heimat Walthers von der Vogelweide in den vergangenen Jahrhunderten – Wo befindet sich das Dorf Walthers mit seiner Vogelweide? – Welche Hinweise gibt uns Walthers Wappen? – Walther von der Vogelweide und Bischof Wolfger von Passau – Kaiser Friedrich II. und Walther von der Vogelweide - Hohe Minne, niedere Minne und Walthers „Leich" – Die Entdeckung von Walthers Grab in Würzburg – Das verödete, mittelalterliche Dorf Walthers und seine Bewohner im Wandel der Zeit – Bodenfunde aus dem verödeten Dorf Walthers – Alle urkundlichen Nennungen des Dorfes Walthers – Das Leben Walthers von der Vogelweide im Zeitraffer – Gab es auch noch andere Minnesänger, die ebenfalls aus dem Waldviertel stammten? – Der Verein „Forschungsgemeinschaft Walther von der Vogelweide – ein Waldviertler" – Bildnachweis 60 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Farbfotos

 

Titelseite Zeitzeichen Band 4 Band 4 : Sehenswertes Zwettl
mit Texten von OSR Dir. Hans Hakala und Fotografien von Werner Fröhlich Ausführliche und kenntnisreiche Beschreibung der im Stadtgebiet Zwettl vorhandenen Sehenswürdigkeiten: Stadttürme, Kirchen, Wegkreuze, Denkmäler, historische Gebäude, Statuen usw. Jedes beschriebene Objekt ist mit einem Farbfoto abgebildet. 60 Seiten mit ca. 49 Farbfotos und einem beigelegten Stadtplan

 

Titelseite Zeitzeichen Band 5 Band 5: Zwettler Höfe und Mühlen
mit Texten von Dr. Elisabeth Schuster und Fotografien von Werner Fröhlich Umfassende Dokumentation der mit einem eigenen Namen versehenen Höfe und Mühlen im Gemeindegebiet von Zwettl. Insgesamt werden 120 Mühlen, Gehöfte und Wirtschaftshöfe beschrieben. Neben historischen Nachweisen bietet der Band auch eine sprachwissenschaftliche Deutung der jeweiligen Namen. 96 Seiten mit zahlreichen Farbfotos

 

Titelseite Zeitzeichen Band 6 Band 6 : Braustadt Zwettl
mit Textbeiträgen von Mag. Franz Pötscher und Friedel Moll und zahlreichen Abbildungen. Einleitung: Anfänge des Bierbrauens in Österreich - Bürgerliche Brauhäuser in Zwettl - Das städtische Brau- und Schankhaus - Ungeld, Zapfenmaß und Tatz - Die Zwettler Brauzunft - Das Brauhaus im Stift Zwettl - Eine Bierbrauerei in der Propstei? - Herrschaftliche Brauhäuser - Von der Brauerei "auf der Stiegen" zur Privatbrauerei Zwettl - Anhang - Marginalien - Maße, Gewichte und Währungen - Weiterführende Literatur. 72 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Schwarzweiß- und Farbfotos

 

Titelseite Zeitzeichen Band 7 Band 7 : Schützengilde, Bürgerkorps und Blasmusik:
Verteidigungsbemühungen und 'bürgerliche Kurzweil' in Zwettl
Verfasser: Friedel Moll
Aus dem Inhalt:
Die Stadt und ihre Bewohner - Wehrhafte Bürger: Die Organisation der Zwettler Stadtverteidigung, Unfälle und Übergriffe, Zwettler Bürger bei der Königskrönung in Preßburg (1572) - Die Schützengilde - Die Zwettler Schützengesellschaft: Ein Schützenfest in zwettl, Die Zwettler Schießstätte, Kegelbahn und Glücksspiel, Vandalen in der Schießstatt, Die Zwettler Schützengilde im 16., 17. und 18. Jahrhundert - Landesverteidigung, Volksbewaffnung, Bürgerwehr - Schützen und Gardisten - Die Anfänge der Blasmusik in Zwettl - Zwettler Schützengesellschaften im 19. und 20. Jahrhundert - Die Schützenvereine heute - Die Zwettler Schützenscheiben - Anmerkungen - Bildnachweis - Literatur 60 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Farbfotos

Titelseite Zeitzeichen Band 8 Band 8 : Der Zwettler Gerichtsdiener in der Frühen Neuzeit:
Zur Rechts- und Sozialgeschichte eines subalternen städtischen Exekutiv- und Justizorgans
Verfasser: Mag. Dr. Josef Pauser
Aus dem Inhalt:
Einleitung – Aufgaben des Gerichtsdieners – Voraussetzungen für das Amt des Gerichtsdieners – Bestellung und Pflichten des Gerichtsdieners – Einkommensstruktur und Rechte des Gerichtsdieners – Unehrlichkeit als Problem – Konfliktpotential des Amts – Schlussbemerkungen – Anmerkungen – Anhang – Maße, Gewichte und Währungen – Quellenverzeichnis – Literaturverzeichnis 72 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

Titelseite Zeitzeichen Band 9 Band 9 : Die landesfürstliche Stadt Zwettl im Dreißigjährigen Krieg
Doris Gretzel, eine junge Zwettler Historikerin, befasst sich im neunten Band der „Zwettler Zeitzeichen“ mit dem Dreißigjährigen Krieg und seinen Auswirkungen auf die Stadt Zwettl und deren Bevölkerung. Die Autorin verwendete für diese Arbeit zum Teil bisher unbearbeitetes Quellenmaterial. Sie konnte völlig neue Facetten der lokalen Geschichte aufzeigen.
Die Autorin behandelt unter anderem den Ankauf der landesfürstlichen Ämter durch die Bürger der Stadt Zwettl, der am Beginn des großen Krieges – trotz der wirtschaftlichen Notlage – bewerkstelligt werden konnte. Bei der Beschreibung von Kriegsverlauf und Kriegsereignissen ist sie erfolgreich bemüht, einen möglichst engen Bezug zur Region herzustellen. Weitere Schwerpunkte sind: Wirtschaft, Geld- und Steuerwesen, Not, Hunger und Seuchen, besonders die Pest sowie Konflikte, die ihren Ursprung in der Religion hatten. Der Band „Die landesfürstliche Stadt Zwettl im Dreißigjährigen Krieg“ ist eine äußerst interessante und kompakte Darstellung der Kriegsereignisse und ihrer Auswirkungen auf die Bevölkerung von Zwettl und Umgebung.

Titelseite Zeitzeichen Band 10 Band 10 : Geschlechterrollen im Zwettl der Frühen Neuzeit
Die Verfasserin Cathrin Hermann studiert Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien und beschäftigt sich in Ihrem Werk mit dem Thema „Geschlechterrollen im Zwettl der Frühen Neuzeit“.
Der zehnte Band der Zeitzeichen befasst sich mit der Frage, wie Frauen und Männer sich im Lauf der Jahrhunderte selbst definiert haben bzw. definiert wurden und welche Rollen ihnen innerhalb der Gesellschaft zur Verfügung standen. Anhand verschiedener Themenbereiche – darunter die Bereiche "Haus und Familie", "Konflikte", "Frauen und Arbeit" und "Frauen vor dem Stadtrat" – und anhand verschiedener Beispiele aus der Zwettler Vergangenheit wird der Versuch unternommen, das geschlechts- und standesspezifische Verhalten der Menschen jener Zeit darzustellen.
Die Autorin verwendete im Zuge ihrer Recherchen vorwiegend Quellenmaterial aus dem Zwettler Stadtarchiv. Mit diesem neuen „Zeitzeichen“-Beitrag kann ein weiteres Kapitel der Zwettler Geschichte beschrieben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Titelseite Zeitzeichen Band 11 Band 11: Hinter Mauern und Zäunen - Die Gärten des Stiftes Zwettl
Verfasser: Mag. Doris Gretzel und Dipl.-Ing. Bertram Chiba
Dieser Band der Schriftenreihe „Zwettler Zeitzeichen“ entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stift Zwettl. Er wurde rechtzeitig zur Eröffnung der revitalisierten Gartenanlagen und der Orangerie des Klosters sowie zu Beginn des Festivals der Kamptalgärten präsentiert.
Die junge Historikerin Doris Gretzel, als Enkelin des langjährigen Stiftsgärtners Heinrich Rechberger mit dem Kloster Zwettl und seinen Gärten seit Kindheit vertraut, beschreibt darinnen erstmals die Gartenanlagen des Klosters und ihre Geschichte. In akribischer Forschungsarbeit konnte sie trotz der oft schwierigen Quellenlage zahlreiche bisher unbekannte Fakten und Details entdecken.
Der Architekt Bertram Chiba befasste sich 2005 in seiner Diplomarbeit mit den Stift Zwettler Glashäusern und Orangeriegebäuden. Wesentliche Teile seiner Erkenntnisse finden sich in dem vorliegenden Band.

Titelseite Zeitzeichen Band 12 Band 12 : Das Schloss auf dem Berg
Verfasser: Mag. Ralf Wittig
Hoch über der Stadt Zwettl, mitten im Dorf Moidrams, befand sich im Mittelalter ein kleiner Herrschaftssitz. Bisher waren Historiker und Heimatforscher der Meinung gewesen, Moidrams und seine Burg wären ganz unter dem Einfluss der nahen Kuenringerburg, der Propstei und der Stadt Zwettl gestanden und hätten durch die Jahrhunderte nahezu die gleiche geschichtliche Entwicklung durchgemacht. Jüngste historische Forschungen des Zwettler Restaurators Mag. Ralf Wittig haben aber gezeigt, dass der Herrschaftssitz von Moidrams vor allem im Mittelalter eine durchaus eigenständige Geschichte erlebte.

Titelseite Zeitzeichen Band 13 Band 13 : Jüdisches Leben in Zwettl. Koexistenz und Verfolgung, vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Verfasser: Friedel Moll, Eveline Brugger, Christoph Lind, Barbara Staudinger
Bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts finden sich in den Quellen Hinweise auf Juden, die im Raum Zwettl ansässig waren. Sie fielen dem Pogrom zum Opfer, das 1338 von Pulkau ausging und das auf das gesamte nördliche Niederösterreich übergriff. In der Frühen Neuzeit scheint es keine jüdische Siedlung in Zwettl gegeben zu haben. Erst im 17. Jahrhundert tauchen in den Zwettler Quellen ab und zu die Namen von Juden auf, die in Kontakt zur Stadt kamen, etwa als Besucher der Jahrmärkte oder als Kläger bei Gericht.
Nach den Umwälzungen, welche die Revolution von 1848 und die darauffolgenden Jahre brachten, siedelten sich wieder vermehrt Juden im Waldviertel und auch in Zwettl an. 1856 war es der Branntweinhändler Samuel Schidlof(f) der sich hier mit seiner Familie niederließ. Weitere jüdische Familien folgten, und es entstand eine kleine jüdische Gemeinde, die einen Betraum einrichtete und einen Friedhof anlegte. Allerdings waren auch die in Zwettl lebenden Juden den Anfeindungen durch den Antisemitismus ausgesetzt, der an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts in fast ganz Europa aufkam und im Raum Zwettl in Georg Ritter von Schönerer einen seiner lautesten und radikalsten Vertreter hatte.
Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vom März 1938 wurden auch die Zwettler Juden Opfer einer gezielten Verfolgung, die man nun ganz offiziell betrieb. Der Großteil der 1938 in Zwettl ansässigen jüdischen Personen kam in den Vernichtungslagern des Dritten Reiches ums Leben.

Titelseite Zeitzeichen Band 14Band 14: Frühe Zwettler Fotografen
Verfasser: Werner Fröhlich, Caroline Fuchs, Elisabeth Gruber, Friedel Moll
Die beiden Wiener Historikerinnen Caroline Fuchs (Institut für Kunstgeschichte) und Elisabeth Gruber (Institut für Geschichte) befassen sich in ihrem einleitenden Beitrag mit der Entwicklung der Fotografie in Österreich. Werner Fröhlich, passionierter Fotograf und Sammler, und der Zwettler Stadtarchivar Friedel Moll berichten über die Anfänge des Fotografengewerbes im Raum Zwettl und über zahlreiche Vertreter dieses Berufszweiges, die von 1864 bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in dieser Stadt und in ihrer Umgebung tätig waren.

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